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Liveticker Ukraine-Krieg: London kündigt "das bisher größte Drohnenpaket" für Kiew an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: London kündigt "das bisher größte Drohnenpaket" für Kiew an© Urheberrechtlich geschützt
  • 15.04.2026 19:43 Uhr

    19:43 Uhr

    Russlands Verteidigungsministerium: Drohnenproduktion für Kiew zieht Europa in Krieg hinein

    Das russische Verteidigungsministerium hat sich in einer offiziellen Erklärung zur Steigerung der Drohnenproduktion und Drohnenlieferungen für die Ukraine durch europäische Länder geäußert.

    Die Behörde verwies darauf, dass die Steigerung der Drohnenproduktion durch zusätzliche Finanzierung von "ukrainischen" oder "gemeinsamen" Drohnenproduktionsstätten in europäischen Ländern ermöglicht werden soll, und veröffentlichte eine Liste mit elf Niederlassungen entsprechender ukrainischer Unternehmen in Europa und zehn europäischen Herstellern von Drohnenbauteilen. Insgesamt befinden sich drei dieser Standorte in Deutschland.

    Das Ministerium betonte dazu:

    "Wir bewerten diese Entscheidung als einen vorsätzlichen Schritt, der zur scharfen Eskalation der militärisch-politischen Lage auf dem gesamten europäischen Kontinent führt und diese Länder schleichend in das strategische Hinterland der Ukraine verwandelt.

    Die Umsetzung der von Vertretern des Kiewer Regimes angekündigten Szenarien von Terrorangriffen gegen Russland unter Einsatz der von in Europa hergestellten, angeblich 'ukrainischen' Drohnen führt zu unvorhersehbaren Folgen.

    Statt einer Festigung der Sicherheit von europäischen Staaten ziehen die Aktionen der europäischen Regierenden diese Länder immer tiefer in einen Krieg gegen Russland hinein."

    Mehr zum Thema – "Diese Objekte gefährden Ihre Sicherheit" – Russisches Verteidigungsministerium warnt Europäer

  • 19:15 Uhr

    Rada-Abgeordneter: Kiew hat keine Möglichkeit, Wehrdienstverweigerer zurückzuholen

    Das Kiewer Regime hat keine Möglichkeit, Männer im wehrfähigen Alter gewaltsam aus dem Ausland in die Ukraine zurückzubringen, sagt der Rada-Abgeordnete Arseni Puschkarenko. In einer Sendung des ukrainischen Nachrichtenportals Novyny.LIVE sagte er:

    "Wir können Menschen, die bewusst auswanderten, nicht zur Rückkehr zwingen. Leider können wir sie sicher nicht mit Gewalt zwingen, in die Ukraine zurückzukehren."

    Puschkarenko fügte hinzu, dass Kiew keine Möglichkeit habe, eine genaue Anzahl der ausgewanderten Wehrpflichtigen zu ermitteln, weil ein Großteil der Männer das Land illegal verlassen habe.

    Zuvor hatte der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij im Rahmen seines Besuchs in Berlin angekündigt, dass er Ukrainer im wehrfähigen Alter wegen des Personalmangels an der Front zurückbringen wolle.

  • 18:39 Uhr

    Weitere ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

    Russlands Luftabwehr hat im Verlauf des heutigen Mittwochs 19 ukrainische Drohnen abgeschossen. Das russische Verteidigungsministerium meldet dazu:

    "Am 15. April 2026 haben die diensthabenden Luftabwehrkräfte zwischen 9:00 und 17:00 Uhr Moskauer Zeit 19 ukrainische Starrflügler-Drohnen über den Gebieten Belgorod, Kursk, Rostow, der Teilrepublik Baschkortostan und über dem Schwarzen Meer abgefangen und zerstört."

  • 18:02 Uhr

    Ukraine intensiviert Angriffe bei AKW Saporoschje

    Das ukrainische Militär hat seine Angriffe im Umland des Kernkraftwerks Saporoschje erneut intensiviert. Jewgenija Jaschina, die Pressesprecherin des Kraftwerks, erklärt dazu:

    "Nach dem Oster-Waffenstillstand hat die Intensität der Angriffe unweit des Kernkraftwerks Saporoschje erneut zugenommen und bleibt genauso hoch, wie vor Ostern."

    Zuvor hatte Jewgeni Balizki, der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, berichtet, dass jüngste ukrainische Angriffe in der vergangenen Nacht in der gesamten Region, darunter in der Trabantenstadt des Kraftwerks, Energodar, zu einem Stromausfall geführt hätten. Dazu kommentierte Jaschina:

    "Der Blackout von Energodar schafft zwar alltägliche Unannehmlichkeiten für das Personal und die Bewohner der Stadt, beeinträchtigt aber die Sicherheit des Kraftwerks nicht."

  • 17:23 Uhr

    Mehrere Verletzte nach Drohnenangriffen auf Gebiet Belgorod

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebietes Belgorod, erlitten vier Zvilisiten Verletzungen bei Drohnenangriffen auf die Region. 

    Gladkow zufolge seien drei Männer bei einem Angriff einer FPV-Drohne auf einen Pkw verwundet worden. Der Zustand eines Verletzten werde als ernst eingeschätzt. Infolge der Verletzung mussten ihm Arm und Bein amputiert werden. Zwei weitere Opfer hätten Minenexplosionsverletzungen und Splitterwunden an Armen und Beinen erlitten. Das Fahrzeug sei ausgebrannt.

    Eine weitere Drohne habe ein Privathaus in der Stadt Schebekino angegriffen, so Gladkow. Die Frau erlitt demnach ein Barotrauma und mehrere Schrapnellwunden.

  • 16:54 Uhr

    Zwei Männer im Gebiet Jaroslawl wegen Spionage für Ukraine verurteilt

    Zwei Bewohner des russischen Gebiets Jaroslawl sind zu Freiheitsstrafen von jeweils 13 Jahren verurteilt worden. Wie der Pressedienst des Gebietsgerichts mitteilt, wurde im Rahmen des Prozesses befunden, dass die beiden Männer Hochverrat in Form der Spionage zugunsten der Ukraine begangen haben. In der Meldung heißt es dazu:

    "Im Jahr 2024 haben sie im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste Informationen zur Nutzung gegen die Sicherheit der Russischen Föderation gesammelt und weitergeleitet. Darüber hinaus verschickten sie Fotos von proukrainischen Losungen an Gebäuden."

  • 16:14 Uhr

    Ukrainische Soldaten ließen bei Rückzug aus Dimitrow Waffen zurück

    Bei ihrem Rückzug aus der Stadt Dimitrow in der Volksrepublik Donezk ließen ukrainische Truppen Waffen und Munition zurück. Das berichtet TASS unter Berufung auf den Pressedienst des russischen Innenministeriums in der DVR.

    "Als die Kämpfer ihre Stellungen in aller Eile verlassen haben, haben sie eine riesige Menge an Munition und Waffen zurückgelassen."

    Wie es heißt, hätten die ukrainischen Soldaten die Wohnhäuser der Einwohner von Dimitrow als Stützpunkte genutzt und dort beim Rückzug ihre Waffen zurückgelassen.

    Dimitrow war Ende Dezember 2025 befreit worden.

  • 15:37 Uhr

    Ukrainische Armee plante, Ortschaft Woltschanskije Chutora als Aufmarschgebiet zu nutzen

    Das ukrainische Kommando plante, die unter russische Kontrolle gebrachte Siedlung Woltschanskije Chutora in der Region Charkow als Aufmarschgebiet für eine mögliche Offensive zu nutzen. Dies teilten russische Sicherheitsbehörden gegenüber TASS mit.

    "Die heftigen Kämpfe um diese Ortschaft dauerten mehrere Monate an. Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte rechnete damit, Woltschanskije Chutora als Aufmarschgebiet für eine Offensive in Richtung der ehemaligen Kreisstadt zu nutzen."

    Am Mittwoch meldete das Verteidigungsministerium in Moskau, dass die russischen Truppen die Siedlung Woltschanskije Chutora unter Kontrolle gebracht haben.

  • 14:58 Uhr

    Militärexperte: Ukrainisches Militär bildet britische Saboteure gegen Russland aus

    Im Rahmen des britischen Programms Interflex erhalten ukrainische Militärangehörige nicht nur selbst eine Ausbildung, sondern treten auch selbst als Ausbilder für die britische Marine auf und bereiten deren Angehörige für Sabotageaktionen zur See gegen Russland vor. Diese Ansicht äußert Alexander Stepanow, Militärexperte des Instituts für Recht und nationale Sicherheit an der Russischen Akademie für Volkswirtschaft und Öffentlichen Dienst. In einem Interview für die Nachrichtenagentur TASS führte er dazu aus:

    "Gegenwärtig fungieren ukrainische Militärangehörige als Ausbilder für britische Spezialisten und Vertreter der Rüstungsindustrie. Es wurde ein Netzwerk zur Ausbildung von Drohnenpiloten für Einsätze zur See geschaffen. Ihre Aufgabe besteht darin, die Möglichkeiten für Handel und Logistik sowohl für Russland als auch für unsere Verbündeten – China, die Staaten der BRICS und des Globalen Südens – zu paralysieren."

    Stepanows Angaben zufolge teilten ukrainische Militärangehörige im Rahmen des Interflex-Programms ihre Erfahrungen im Einsatz von FPV-Drohnen, Unterwasserdrohnen und unbemannten Schnellbooten mit britischen, australischen und schwedischen Soldaten. Der Experte betonte:

    "Großbritannien als einer der Organisatoren der Ausbildung des ukrainischen Militärs nutzt den Ukraine-Konflikt als Testgelände für Technologien, die in der Perspektive die Logistik der Gegner des Westens unterminieren sollen."

    Das von Großbritannien geleitete Interflex-Programm zur Ausbildung des ukrainischen Militärs war im Sommer 2022 eingerichtet worden und soll noch mindestens bis Ende des Jahres weiterlaufen. Bisher haben über 60.000 ukrainische Militärangehörige daran teilgenommen.

  • 14:30 Uhr

    Weiterer Ort im Gebiet Charkow unter russischer Kontrolle

    Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Mittwoch mit, dass die russische Armee eine weitere Ortschaft unter Kontrolle gebracht habe.

    "Infolge ihrer entschlossenen Handlungen haben die Einheiten des Truppenverbands Nord die Ortschaft Woltschanskije Chutora im Gebiet Charkow unter Kontrolle genommen."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.